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Im Raum Bodensee-Oberschwaben kommen inzwischen kaum noch neue Flüchtlinge an.
Im Kreis Ravensburg im ersten Quartal 2016: 1089 Personen, im Folgehalbjahr nur noch 68 Paronen (Zahlen aus der SZ v. 18.11.2016)

Sie werden zu Beginn auch weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Einige Erstunterbringungen werden inzwischen als Anschlussunterbringung weitergeführt.

Es bilden sich bei Bedarf neue, unterkunftsbezogene Helferkreise, die versuchen, den Geflüchteten das „Ankommen“ und Einleben in der neuen Umgebung zu erleichtern. Die Zahl der Helfer*innen hat aber in letzter Zeit deutlich abgenommen.

Oft fehlen den Helfer*innen anfangs die nötigen Informationen und diese müssen mühsam aus dem breiten Angebot im Internet zusammengesucht werden.

Hier soll versucht werden, knapp und übersichtlich grundlegende Informationen zu vermitteln und auf weiterführende Informationsangebote zu verweisen, bis eine allgemeine Informations- und Kommunikationsplattform für die Stadt und den Landkreis Ravensburg von den Behörden eingerichtet wird. Es soll langfristig eine Basis für einen Informationsaustausch und die Kommunikation der Helferkreise der Region geschaffen werden.

Der Schwerpunkt der Aufgaben wird in Zukunft in der langfristigen Integration der neuen Mitbürger liegen. Sie brauchen weiterhin Unterstützung beim Erlernen und Üben der deutschen Sprache, bei der Arbeitssuche, der Suche nach einer eigenen Wohnung und in formalen Angelegenheiten wie Anträgen bei Behörden (z.B. Antrag auf Familiennachzug) sowie bei den Asylverfahren.

Aktualisiert: 23.11.2016
Frank (at) Herziger.de